Unser Programm

Buch 1: Wir hatten es uns anders vorgestellt. Wie Neudeutsche auf ihre Heimat blicken.

„Jetzt sind sie halt da“, sagte Angela Merkel 2016 auf den Vorwurf, sie hätte Hunderttausende Flüchtende nach Deutschland gelockt. 50 Jahre vorher war man in der Diktion bereits weiter gewesen: „Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen“, hatte Max Frisch damals zu bedenken gegeben.

Hier kommen vielfältige Ortswechsler zu Wort: Samir Saleh (Rabat/Dietzenbach), Daja Jaber (Latakia/Ellwangen), Tufan Khalib (Hama/Rösrath), Ararat Petrosyan (Jerewan/Dessau), Ajinde Mbenga (Lagos/Ulm), Zsolt Szabo (Szeged/Nürnberg), Ewa Panusz (Jelenia Gora/Karlsruhe) und Paul Embiid (Kribi/Heilbronn) erählen, was sie in Deutschland gefunden haben. Und wie sie das finden.


Samir Saleh, Daja Jaber, Tufan Khalib, Ararat Petrosyan, Ajinde Mbenga, Zsolt Szabo, Ewa Panusz und Paul Embiid

Wir hatten es uns anders vorgestellt. Wie Neudeutsche auf ihre Heimat blicken.

124 Seiten, brosch.

19,18 €

Erscheint später

Buch 2: Yilmaz. Deutsch

„Deutscher als ich geht eigentlich nicht.“ Der Komponist und Pianist Yilmaz versteht sich als loyaler und zutiefst verbundener Staats-Deutscher. Und das mit Leib und Seele. Was ist merkwürdig daran, wenn ein gebürtiger Türke Bachs Goldberg-Variationen einspielt und mit seinen Freunden für Deutschland streitet? Eigentlich nur eines: daß wir uns die Augen reiben, weil es Leute gibt, die unser Land ganz und gar verinnerlicht haben und dennoch sie selbst geblieben sind.


Kemal Yilmaz

Deutscher als ich geht eigentlich nicht.

124 Seiten, brosch.

19,18 €

Erscheint später

Buch 3: „Homestory“

Sie kamen zur Selbstinszenierung wie die Jungfrau zum Kinde: K&K. Hier erfährt man die „ganze Geschichte“ und sämtliche Hintergründe aus Schnellroda: Warum werden die Ziegen, der Hahn und die Ganter gesiezt, sämtliche Hasen, Henne, Entenfrauen aber geduzt? Was heißt das, die Katze sei „genderneutral“? Was treibt Kubitschek überhaupt in seiner Freizeit? Und warum müssen die hauseigenen Kinder erst gehäkelte und geklöppelte Werkstücke abliefern, bevor sie unter strenger Betreuung ein Buch lesen dürfen? Wie läuft das ab, wenn wöchentlich „der Ernstfall“ geprobt wird?
Dieses zauberhafte Buch ist eine pralle Sammlung an Lifehacks und intimen Einblicken in ein Leben „unter Beschuß“!

Stimmen zum Buch

„Das hätte ich nie gedacht. Diese Seite von K&K lag bislang völlig im Dunkeln.“ (Olaf S.)
„Hier entlarven sie sich eigenhändig. Wie geil ist das denn!“ (Jakob A.)
„Ich mußte weinen. Gespoilert wird nicht- ich sag nicht, warum!“ (Sibylle B.)


Herausgegeben von Ellen Kositza und Götz Kubitschek

HOMESTORY. Selbstinszenierung als Strategie

124 Seiten, brosch.

19,18 €

Erscheint später

Buch 4: Aufgeblättert. Zugeschlagen.

Die Buchhändlerin Susanne Dagen und die Publizistin Ellen Kositza laden zu ihrer Sendung „Aufgeblättert-zugeschlagen. Mit Rechten lesen“ stets einen weiteren Kritiker ein. Dann geht es mit Verve zur Sache: Welches Buch sollte man zur Zeit lesen, oder warum? Welcher Verkaufsschlager ist in Wahrheit grottenschlecht, und wieso? Hier plaudern Dagen und Kositza aus dem Nähkästchen: Ein kundiger Blick auf die aktuelle Literaturszene, auf Cliquen und Claquere, auf Preisvergabefahren und Stipendienunwesen, auf die Rolle des PEN. Und: Wußten Sie, welcher Schriftsteller nicht vorlesen mag ohne eine Linie Koks vorab? Welche Autorin eine weltoffene und eine alternative Seite hat? Wie Lektoren die eigene Schere im Kopf bei Manuskripten einsetzen?

Dagen und Kositza haben offensichtlich einen Heidenspaß- an der Literatur, ihrem Format, mit ihren Gästen und an der sogenannten Sachlage überhaupt.


Mit Rechten lesen. Das Buch zur Sendung

Aufgeblättert. Zugeschlagen.

124 Seiten, brosch.

19,18 €

Erscheint später